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Samstag, 28. Januar 2017

Die Heilerin

Es spielt sich nicht im Mittelalter ab. Hier geht es um eine Frau, die als Hexe abgestempelt und verstoßen wird. Noch dazu wird sie Opfer eines Anschlags, wo sie von jemanden gerettet wird. Gemeinsam ziehen sie sich in einen Wald zurück, um in Ruhe leben zu können ... so ganz ruhig wird es dann doch nicht. Wohl wird auch von Heilkräften geschrieben, die eben diese Frau an den Rand der Gesellschaft drückt, aber auch umfasst der Roman ein packendes Miteinander inklusive Verständnis einer nicht so in der Norm lebenden Person.

Mir hat er sehr gefallen und ich empfehle ihn gerne weiter.

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Es ist nur ein Spiel

Im Jahr 2012 konnte ich mich entscheiden. Wie so oft im Leben. In diesem Jahr suchte ich einen Praktikumsplatz als Medientechnikerin. Und ich hatte Glück, ich konnte mich entscheiden: entweder ich beginne in einer Werbeagentur oder bei einer Organisation. Zweiters hätte ich es schwieriger, müsste mir alles selbst erlernen, aber hätte mehr Möglichkeiten, meine Ideen umzusetzen. Ersteres würde ich genau das lernen, was dieser Beruf fordert. Ich wählte den zweiten Weg. Verzichtete auf das Macbook, dass mir von der Werbeagentur angeboten wurde und gebe zu, das hat mich schon etwas in eine schwierige Situation gebracht. Denn auf einem Mac arbeiten zu können? Wow ... einfach nur wow. Aber diese anderen Erfahrungen, die ich sammeln könnte - wie es intern in einer Organisation abläuft, wie ist es wirklich mit der Armut? Diese Art kennen zu lernen, diese Neugier, die wollte ich vermutlich auch stillen. Und diese Herausforderung. Wie lerne ich PHP? Wie lerne ich das Druckverfahren? Ich bräuchte Unterstützer. Für mich selbst war diese Herausforderung größer, als das Macbook.

Ich besorgte mir nun alle Arbeitsmaterialien, die ich bräuchte und schaute, dass ich in jedem Bereich, den ich lernen musste, mir bekannte Menschen anrief, die mich unterstützen. So entwickelte sich eine unbeschreiblich faszinierende Gemeinschaft. Die Druckerei konnte ich anrufen, wenn ich Probleme hatte, wie ich ein Dokument auf den Druck vorbereite, was ein Anschnitt ist, welche Druckverfahren es gibt, der Inhaber der Druckerei erklärte sehr gerne. Ein sehr guter Freund war für das Lernen des Programmierens zuständig, mit einem anderen Freund ging ich in meiner Freizeit auf Fototouren und er erklärte mir die Kamera. Auch ging ich in einen Fotoklub, um mehr darüber zu lernen. Hier suchte ich immer Nähe zu den Besten des Klubs, wo ich zwar stets zitterte, weil ich wusste, sie finden immer etwas, aber mein Auge wurde viel besser. Es waren im Hintergrund einig Menschen, wo jeder einen Part hatte, um mir etwas beizubringen.

Konträr wuchs ich in das Geschehen des Vereins rein. Manchmal hatte ich schlaflose Nächte. Es war, als wäre ich aufgewacht und in eine andere, fast unerträgliche Welt eingetaucht. Natürlich hörte ich schon vorher von Armut, wusste von Menschen aus anderen Ländern, hatte es aber auch schön langsam satt, damit "vollgeschwafelt" zu werden. Denn ich hätte da ja keine Schuld. Des einen Glücks, des anderen Pechs. Wir können nicht die Welt retten. Und es wird auch keine Verbesserungen geben. Vor allem ich hatte auch nicht vor, auf etwas zu verzichten. Wenn ich mich in meiner Wohnung umschaute, standen da bestimmt viele Artikel, die von Menschen hergestellt wurden, die ausgebeutet wurden. Aber das war von mir einfach viel zu weit entfernt. Regionaler Kauf wäre für mich aber auch einfach nicht leistbar gewesen. Darum ein Glas Wein auf jene, die für meine Deko gestorben sind. Es war ein billiger Tod gewesen. Und ich konnte damit gut leben. Bis zu dem Zeitpunkt, als jene Menschen Namen und ein Gesicht bekamen, die von mir weit entfernt schienen. Ich erinnere mich noch genau daran, wie unermüdlich sich alle einsetzten und ich traue mir zu sagen, dass auch ich begann, andere vollzuschwafeln und versuchte, das Erlebte näher zu bringen. Verstand aber auch sehr wohl die Reaktionen. Nahm ich es ihnen übel? Nein. Fressen oder Gefressen werden. Das ist unter uns so üblich. Egal in welcher Form und in welcher Größe.

Als ich mit meinem Praktikum fertig war, entschied ich mich zu gehen. Es dauerte eine Zeit, bis ich vergaß und in ein unbeschwertes, eigenes Leben eintauchte, mit eigenen Problemen, die uns alle begleiten. Und ich dachte, ich würde nie wieder meine Scheuklappen ablegen wollen und das Spiel des Lebens einfach genießen können.

Vielleicht habe ich einfach Pech. Und Glück. Beides zusammen zur gleichen Zeit. Es gibt ja größere Probleme nicht nur weit weg. Sie sind oft unmittelbar in unserer Nähe. Damit meine ich Armut. In meinem Keller sammelte ich immer viele Sachen, von Bekannten, Verwandten, die sie nicht mehr gebraucht hatten. Wurde es mir zu voll wusste ich wiederum Menschen, die diese Sachen gut brauchen konnten. So hatte mein Kellerabteil einen großen Nutzen - einmal war er voll, dann wieder leer und die Leute, die etwas entsorgten, hatten auch keine Hemmungen mehr, mich anzurufen. Ich wusste Familien, Alleinerziehende und ein Kinderheim, dass sich über diese Sachen freute. Aber im Eigentlichen wollte ich diesem Part meines Lebens nicht viel Wert geben, es geschah ja insofern nebenbei und war nicht der Rede wert.

Es vergingen Jahre und ich hatte die Arbeit beim Verein fast vergessen. Selbst wenn ich mehr eintauchen konnte, in das Geschehen in andere Länder, war es dennoch nicht etwas Erlebtes in direkter Art und Weise. Und es haben vielleicht viele Recht. Wir können nicht die Welt retten.

Später kam ich selbst in Schwierigkeiten. In sehr, sehr großen Schwierigkeiten. Ich wusste nicht mehr weiter. Viele schrieben mir sie könnten, würden, wollten - können aber nicht helfen. Es ging soweit, dass ich eine Zeit kein Wasser, keinen Strom und wie es aussah bald kein Dach mehr haben würde. Ich rannte mir die Füße aus, bekam genau von jenen Hilfe, die selbst nichts hatten und schämte mich meiner selbst, dass ich genau von ihnen Hilfe annehmen musste. Sie verstanden mich nicht sprachlich, aber sie merkten, dass ich Hilfe bräuchte und wichen mir nicht von der Seite. Es war ein unbeschreibliches Gefühl, gemischt von Geborgenheit, schlimmen Gedanken: jaja,sie wollen nur ... und Hilflosigkeit. Irgendwann schrieb ich dem Verein, wo ich mein Praktikum absolvierte meine ganze Geschichte. Sie hörte mir zu, baute mich seelisch auf, als würde jemand die Hand auf mich legen und sagen: keine Angst, wir sind da, gehen musst du selbst, aber da ist jemand, der dich nicht im Stich lässt. Und wir strukturierten. Vielleicht ist es genau dieser Zeitpunkt, der mich bewusst werden lies, dass es nicht egal ist, einen kleinen Teil bezutragen. Egal in welcher Art und Weise. Auch hier lernte ich ein ganz anderes Miteinander. In einer eben anderen Art und Weise.

Halbwegs wieder auf den Beinen fuhr ich mit einer Freundin in die Stadt. Sie musste zum Zahnarzt. Ich durfte sie begleiten. Wir begegneten in klirrender Kälte einer alten Frau, die ihre Hände für ein bisschen Kleingeld aufhielt. Die Freundin kramte nach Kleingeld und gab es ihr. Natürlich machte ich es ihr nach und legte selbst auch etwas in die aufgehaltenen Hände. Ich vergesse das Erlebnis niemals mehr. Die Frau drehte ihren Kopf zur Seite und begann zu weinen. Sie wollte nicht, dass ich es sehe, aber ich bemerkte es. Ich hielt ihre Hand, sie drehte sich wieder zu mir und ich drückte ihre Hand und lächelte. Ich wusste nicht, warum ich lächelte, vielleicht wollte ich sie stärken, ich wusste nur, sie hatte bei mir bestimmt mehr Eindruck hinterlassen, als ich bei ihr.

Wir können nicht die Welt retten und wir kennen auch nicht alle Erdenbürger. Oder Tiere. Aber wir können Beziehungen schaffen. Auf eine etwas bewusstere Art.

Ich kenne nun folgende Vereine, die ich sehr schätze:

https://www.facebook.com/Infinite.Harkany/?fref=ts

http://www.armehundeseelen.com/

http://www.hifa.at

Diese Vereine durfte ich bei ihrer Arbeit begleiten und stehe auch hinter ihrer Arbeit. Danke, dass es Menschen gibt, die das Spiel des Lebens etwas anders nehmen, als jene, die sagen: "Das geht mich nichts an."

Freitag, 20. Januar 2017

Donnerstag, 19. Januar 2017

Leben wagen: Skiurlaub in Bulgarien

Leben wagen: Skiurlaub in Bulgarien: Mit Bulgarien verbindet man zumeist Sonne, Strand, Meer. Vor allem der Goldstrand zählt zu einem der bekanntesten Strände. Dass aber Bulga...

Sonntag, 15. Januar 2017

Schön, das es dich gibt

Nau servas ... über 18.000 Aufrufe - danke! Blagodarya! Thank you! - Meine Arbeit - my work - moyata rabota - freue mich auch über Abonnieren und Likes!



Donnerstag, 5. Januar 2017

Werbeaffe - Werbeagentur

Vielen Dank für über 4000 Aufrufe und Likes! Natürlich auch fürs Abonnieren ein Dankeschön

https://www.youtube.com/watch?v=gjpomibH2lI

Dogs - quotes, pictures and videos

Vielen Dank! Knapp 900 Aufrufe .... danke... über Bewertung und Abonnieren freue ich mich natürlich :)
https://www.youtube.com/watch?v=EvtOJ5r9W1w